Leinölkartoffeln

Nachdem ich dieses Gericht schon einige Mal auf verschiedenen Speisekarten gesehen habe und vor einiger Zeit auch bei einer lieben Bekannten kosten durfte, war klar, dass ich das bald mal nachkochen muss. Nur leider ist es dann irgendwie in Vergessenheit geraten, obwohl ich diese Zutaten immer zuhause habe… 

Nachdem ich aber am Sonntag Mittag die Leinölkartoffeln sogar in einem Zelt auf dem Urfahraner Jahrmarkt gesehen habe (Anmerkung: da hab ich es nicht gegessen), wollte ich es unbedingt bald einmal probieren. Geplant wäre es gleich am Montag gewesen, jedoch haben uns da ganz spontan dazu entschlossen auswärts zu essen. Dienstag bekamen wir dann Besuch, da wollt ich was anderen zaubern, also blieb der Mittwoch, da war es dann soweit.

So, nun genug gequatscht, jetzt bekommt ihr einige Infos zum Leinöl:

Das Leinöl ist mehr als nur eine Fettquelle. Leinöl ist beispielsweise eine der besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure). Das sind essentielle Fettsäuren, das heißt, sie sind unverzichtbar für die menschliche Gesundheit und können nicht vom Körper selber hergestellt werden. Leinöl enthält sogar mehr Omega-3-Fettsäuren als Fisch, somit kann man diesen Bedarf leicht mit dem Öl decken und muss nicht noch weiter zur Überfischung der Meere beitragen.

Wichtig beim Leinöl ist, dass man es dunkel und kühl (im Kühlschrank) aufbewahrt und zügig verbraucht wird, damit es nicht ranzig wird. (Aus diesem Grund kaufe ich immer nur kleine Fläschchen.)

Zutaten: (4 Personen)

  • 1 kg Kartoffeln
  • 3-4 EL Sauerrahm
  • Salz, Schnittlauch
  • 6 EL Leinöl

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Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser bissfest kochen. Wasser abgießen und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden. Die Kartoffeln in eine Pfanne geben, Sauerrahm und Schnittlauch dazu geben. Mit Salz würzen.

Auf Tellern anrichten und pro Portion 1,5 EL Leinöl darüber träufeln.

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Bei uns gab es dieses Mal einen Rote Rüben Salat dazu, das hat meiner Meinung nach super gepasst. Die Leinölkartoffeln eignen sich aber auch sehr gut als Beilage.

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2 Gedanken zu “Leinölkartoffeln

  1. fitandfoodworld schreibt:

    jaa, lecker – ich kenn es noch von meiner Omi, sie nahm Quark als Grundlage – und dann viel viel Leinöl und viel viel Schnittlauch 🙂 ich selber mache es manchmal mit Sojafrischkäse, was auch hervorragend geht – und selbst die Omi überzeugt hat 🙂 Danke für die Anregung, das muss ich unbedingt mal wieder machen!

    Gefällt 1 Person

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